Elektroautos rechnen sich

 

 

Hartnäckig hält sich das Gerücht vom teuren Elektroauto. Durch teure Batterien sind Elektroautos angeblich kostenintensiver als konventionelle Fahrzeuge. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: Elektroautos sind allein in der Anschaffung teuerer und machen ab dann - sowohl dem Fahrer als auch dessen Konto - nur noch Spaß.

 

Ein Beispiel: Ein Renault Zoe verbraucht nach Norm 15kWh Strom auf 100km. Bei Stromkosten von 0,28€/kWh betragen die Energiekosten für einen gefahreneren Kilometer 4ct.

Ein Renault Clio verbraucht nach Norm 5,6l (kombiniert) Benzin auf 100km. Bei einem Benzinpreis von 1,20€/liter liegen die Energiekosten je Kilometer hier bei 6,7ct.

Schon in den Energiekosten ist ein Elektroauto also dem Benzin-/ Dieselfahrzeug überlegen.

Schauen wir uns nun die Teile eines konventionellen Autos an, die verschleißen, kaputt gehen können oder regelmäßig gewechselt werden müssen:

  • Keilriemen
  • Motoröl
  • Abgasanlage
  • Bremsbeläge
  • Ölfilter
  • Luftfilter
  • Lambdasonde
  • Getriebe
  • ...

 

Verschleißteile bzw. anfällige Bauteile eines Elektroautos:

  • Reifen
  • Wischwasser/ Wischerblätter
  • Batterie

 

Sie sehen, ein Elektrofahrzeug hat wesentlich weniger Verschleißteile, also ist das Risiko auf hohe Reparaturkosten und lange Werkstattzeiten wesentlich geringer bzw. kaum vorhanden. Natürlich ist die Batterie ein wesentlicher Risikofaktor, allerdings wird das Risiko eines Ausfalls durch Garantien oder Mietmodelle bei allen etablierten Herstellern gedämpft. Sowohl im Garantiefall als auch bei einem kaputten Mietakku lässt sich die Batterie mit wenigen Handgriffen gegen eine neue ersetzen. Kosten- und Zeitaufwand einer Reparatur halten sich somit in Grenzen.

 

Dieses kurze Beispiel soll Ihnen nur einen Überblick über die Wirtschaftlichkeit von Elektroautos geben - für tiefergehende Informationen lesen Sie bitte meine Studie "nie wieder tanken!"